Eisernes
Tor
Die Skulptur des Zwischenraums steht am Anfang des Nachdenkens. Das eiserne Tor bietet die Gelegenheit, ganz kurz in einem Schwellenbereich zwischen zwei
Bedeutungen, zwei Wirklichkeiten zu sein.
Die Umgebungsgeräusche ändern sich und die Luft ist anders, beides aber nur ein wenig und ganz kurz, so wie beim Überschreiten einer Schwelle |
Ein Innehalten genügt, um Erwartungen abzustreifen |
An der Wand des Tores taucht der Gedankenschatten auf, führt hinter die eigenen Vorstellungen und hilft dem Bewusstsein |
Eine knappe Überdachung sorgt dafür, dass ein vorübergehendes Eintreten möglich ist, um sofort zu erkennen, dass jedes Eintreten ein Heraustreten aus etwas anderem ist |
Die Landschaft ist scheinbar dieselbe und doch hat sie sich beim Hindurchgehen durch das Tor verändert |
Sie ist nur noch die gleiche |
Die Bedeutung, die an sie herangetragen wird, ist eine andere |
Der Anfang des Weges auf den GedankenBerg ist gemacht |
Gedanken, gesprochen von Gert Gschwendtner


