Der GedankenBerg -
und die Gedanken des Kunstparks im Betreuungszentrum Büelriet
Das Betreuungszentrum Büelriet in Sevelen befindet sich in unmittelbarer Nähe des GedankenBergs. Ein kleiner Pfad fuührt von dort direkt in das Herz der Anlage. Keine Begrenzung stört den Zugang. Eigentlich so nah, sollte man meinen … und doch so fern! Denn manchen der betagten Bewohner:innen fällt es schwer, einen Gedanken-Spaziergang unter freiem Himmel über die zahlreichen Stufen zu unternehmen.
Doch nun werden diese Einschränkungen überbrückt. Künstler Gert Gschwendtner hat eine Bilderserie geschaffen, die in insgesamt vier Jahren fortlaufend jede einzelne der 18 Stationen in den dortigen Räumlichkeiten präsentiert.
Die 120x 200 Zentimeter grossen und von Gert Gschwendtner künstlerisch bearbeiteten und beschrifteten Fotografien transportieren die Kunst des GedankenBergs direkt in das Haus Büelriet. Damit wird der Berg, den viele der Bewohnenden sonst nur aus der Ferne bzw. dem Fenster sehen können, zum künstlerischen Bestandteil ihres Lebensraums.
Die 120x 200 Zentimeter grossen und von Gert Gschwendtner künstlerisch bearbeiteten und beschrifteten Fotografien transportieren die Kunst des GedankenBergs direkt in das Haus Büelriet. Damit wird der Berg, den viele der Bewohnenden sonst nur aus der Ferne bzw. dem Fenster sehen können, zum künstlerischen Bestandteil ihres Lebensraums.
Zusätzlich sind diese Kunstwerke auch Inspiration und Anreiz für die mobilen Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuungszentrums sowie natürlich auch für Angehörige, den Reiz des GedankenBergs in natura zu erleben. Die ausgestellten Bilder sind öffentlich zugänglich.
1. TEIL - Dezember 2023: "TORE"
Die ersten vier von siebzehn Bildern in der Grösse von 120 x 200 cm wurden im am Sonntag, den 3. Dezember 2023 im Eingangsbereich des PBZ Büelriet enthüllt.
Gert Gschwendtner startete die Serie mit drei Toren und einer Tür. Türe und Tore gehen auf, sie schliessen aber auch aus.
Damit regt der Künstler zum Denken an. Eine geöffnete Tür, wie das Eiserne Tor animiert, das Leben neu zu organisieren sowie über den eigenen Schatten zu springen. Dies ist unter anderem mit dem oft schweren Schritt zu vergleichen, ins Alterheim einzutreten.
Das Geschlossene Tor hingegen fordert auf, den persönlichen Unsinn auszuschliessen.
Damit regt der Künstler zum Denken an. Eine geöffnete Tür, wie das Eiserne Tor animiert, das Leben neu zu organisieren sowie über den eigenen Schatten zu springen. Dies ist unter anderem mit dem oft schweren Schritt zu vergleichen, ins Alterheim einzutreten.
Das Geschlossene Tor hingegen fordert auf, den persönlichen Unsinn auszuschliessen.
2. TEIL - Dezember 2024: "BETRACHTERFIGUREN"
Am Sonntag, den 1. Dezember 2024 wanderten die vier Bilder in die oberen Stockwerke des Gebäudes
und im Eingangsbereich wurde der 2. Teil der Serie – Die „Betrachterfiguren“ – aufgehängt.
Betrachterfiguren sind Kunstfiguren, die als stille Beobachter am Rand stehen und uns zu einem inneren Dialog herausfordern. Du kannst mit ihnen reden, schweigen oder die Welt durch ihre Augen sehen. Sie fungieren als Brücken zwischen Alltag und Kunst, indem sie unsere Wahrnehmung erweitern und uns dazu anregen, verborgene Schichten und neue Perspektiven zu entdecken. In ihrem Raum der Reflexion wird das Unsichtbare sichtbar und das Offensichtliche hinterfragt.
Betrachterfiguren sind Kunstfiguren, die als stille Beobachter am Rand stehen und uns zu einem inneren Dialog herausfordern. Du kannst mit ihnen reden, schweigen oder die Welt durch ihre Augen sehen. Sie fungieren als Brücken zwischen Alltag und Kunst, indem sie unsere Wahrnehmung erweitern und uns dazu anregen, verborgene Schichten und neue Perspektiven zu entdecken. In ihrem Raum der Reflexion wird das Unsichtbare sichtbar und das Offensichtliche hinterfragt.
3. TEIL - Dezember 2025: "FELS"
Die fortlaufende, 18 Kunstwerke umfassende Werkreihe am 1. Adventssonntag 2025 ihre Fortsetzung
und transportiert mit vier neuen Bildern das Thema Fels in die Lebenswelt der Bewohner*innen.
Gert Gschwendtner präsentierte das Klanghaus, welches stabiler als der Klang ist, das Berghirn, welches nicht denkt, sondern der Schatten der Betrachtergedanken ist und den Sisyphosstein. Dieser ist die verdichtete Erkenntnis, dass alle Wunder nur harter, gefühlloser Stein sind. Das vierte Werk ist der runde Kontemplationsplatz, wo sich bereits verschiedene Betrachterfiguren versammelt haben, um das Wissbare zu mitfühlendem Sinn zusammenzutragen.
Diese Bilder bleiben bis Ende 2026 im Erdgeschoss ausgestellt, bevor auch sie in die oberen Stockwerke, um durch einen weiteren Teil der Serie ersetzt zu werden.
Gert Gschwendtner präsentierte das Klanghaus, welches stabiler als der Klang ist, das Berghirn, welches nicht denkt, sondern der Schatten der Betrachtergedanken ist und den Sisyphosstein. Dieser ist die verdichtete Erkenntnis, dass alle Wunder nur harter, gefühlloser Stein sind. Das vierte Werk ist der runde Kontemplationsplatz, wo sich bereits verschiedene Betrachterfiguren versammelt haben, um das Wissbare zu mitfühlendem Sinn zusammenzutragen.
Diese Bilder bleiben bis Ende 2026 im Erdgeschoss ausgestellt, bevor auch sie in die oberen Stockwerke, um durch einen weiteren Teil der Serie ersetzt zu werden.
